Welche Stärken braucht es in einer beschleunigten und digitalen Arbeitswelt?

Stärken in einer beschleunigten Arbeitswelt

Stärken in einer beschleunigten Arbeitswelt

Hier ist mein erster Blogbeitrag, den ich Svenja Hofert zu verdanken habe, die zur Blogparade #wassindstärken aufgerufen hat.

Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit Stärken, die in der heutigen, sich stark verändernden Arbeitswelt notwendig sind. Als Recruiter, Karriere- und Businesscoach sowie Kommunikationstrainer gehört dies zu meinem Tagesgeschäft und somit hat mich Svenja Hofert’s Blogaufruf dermaßen motiviert, dass ein noch weiterer Aufschub meines bereits im Februar geplanten Blogs keine Rechtfertigung mehr fand 😉

1. Beschleunigte Arbeitswelt und Auswirkungen auf die Arbeitsleistung

In meiner Arbeit als Karrierecoach stelle ich fest, dass viele meiner Kunden sich beruflich verändern wollen, weil ihnen Sinn und Leidenschaft in ihrer aktuellen Beschäftigung fehlt, sowie Entwicklungsperspektiven und Anerkennung ausbleiben. In den meisten Fällen ist zudem die tägliche Arbeitsbelastung zu hoch. Sie klagen über zu viel Arbeit, Überstunden, zu eng gesteckte Liefertermine, zu wenig Mitarbeiter, keinerlei Vertretungsregeln im Urlaubs- und Krankheitsfall. Hinzu kommt die fehlende Anerkennung durch den Vorgesetzten, Intransparenz und mangelnde Kommunikation, Machtspielchen sowie fehlende Entscheidungs- und Handlungskompetenz der Unternehmensführung. Diese Faktoren steigern die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, verursachen Stress und machen dauerhaft krank. Nicht wenige meiner Kunden klagen über schlaflose Nächte, körperliche Beschwerden und das Empfinden absoluter Sinnlosigkeit. Psychische Erkrankungen können bei dauerhaftem Stress die Folge sein.

Die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz hat innerhalb der AOK von 2010 bis 2011 um ca. 50% zugenommen.

Der relative Anteil psychischer Erkrankungen stieg in den vergangenen 39 Jahren von zwei Prozent auf 14,7 Prozent und die dadurch ausgelösten Krankheitstage haben sich in diesem Zeitraum verfünffacht. Heute stellen psychische Erkrankungen die zweithäufigste Diagnosegruppe bei Krankschreibung bzw. Arbeitsunfähigkeit dar. (BKK Gesundheitsreport 2015, S. 247)

Die Weltgesundheitsorganisation hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Bereits jeder fünfte Deutsche leidet darunter – mittlerweile eine Volkskrankheit.

2. Orientierung durch innere Stärke

Es braucht innere Stärke! Manche sprechen von Intuition oder vom inneren Gleichgewicht, Balance oder „in seiner Mitte sein“.

Ich spreche von innerer Stärke: Die Fähigkeit, sich über sich selbst „bewusst“ zu sein, seine Gedanken und Gefühle wahrnehmen zu können, Vertrauen in sich selbst zu haben sowie den Widrigkeiten des Lebens mit Gelassenheit und Flexibilität zu begegnen. Dies gibt Halt und Orientierung in unserer beschleunigten und informationsüberfluteten Arbeitswelt.

Weshalb innere Stärke?

Schon längst ist es nicht mehr möglich, Auswirkungen und Konsequenzen unseres Handelns zu überblicken. Unsere Welt ist zu komplex geworden, Veränderungen sind alltäglich, Entwicklungen rasant schnell. Was heute noch gut ist, ist morgen schon überholt. Dies verursacht bei vielen Führungskräften Unsicherheit und Sorge.

Agile Arbeitsformen erhalten mittlerweile auch außerhalb der IT-Branche Einzug in die Unternehmenswelt. Denn um heute als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es schlankere und flexiblere Produktentwicklungsprozesse, um bei der Geschwindigkeit von Produktneueinführungen mithalten zu können. Projektmanagement-Methoden wie Scrum und Kanban werden dem gerecht und ziehen Kunden aktiv in den Entwicklungsprozess ein, übertragen die Verantwortung ins Team, in kurzen Prozesszyklen werden Produkte eingeführt und permanent optimiert. Diese Methoden erfordern jedoch eine andere Arbeitsweise und verlangen eine hohe Flexibilität von jedem einzelnen Teammitglied, Eigenverantwortung, sehr gute Kommunikationsfähigkeiten sowie schnelle Entscheidungs- und Handlungskompetenz.

Viele Arbeitnehmer fühlen sich dieser Dynamik nicht mehr gewachsen. Sie verlieren den Überblick, fühlen sich erschöpft und zunehmend unter Druck gesetzt. Auch Beruf und Privatleben verschmelzen durch die neu entstandenen Möglichkeiten der Digitalisierung zunehmend. Am Abend das Büro zu verlassen, bedeutet nicht unbedingt Feierhabend zu haben, denn E-Mails oder Projektpläne lassen sich auch von einem anderen Ort, z.B. von zu Hause, im Park oder im Café weiter bearbeiten. Deshalb fällt es mittlerweile vielen Arbeitnehmern schwer, abzuschalten. Jedoch ist Regeneration, Entspannung und Ruhe unabdingbar, um in dieser schnelllebigen Arbeitswelt den Überblick und einen kühlen Kopf zu behalten. Manche Unternehmen wirken mittlerweile dagegen, indem die Weiterleitungen vom E-Mail-Server auf die Blackberry-Handys der Beschäftigten am Abend abgeschaltet und erst am morgen wieder eingeschaltet werden, wie z.B. bei VW.

Trotz gegensteuernder Maßnahmen von der Unternehmensseite, halten viele Führungskräfte und Mitarbeiter das Tempo weiterhin dauerhaft hoch. Ein überzogener Leistungsanspruch und die Forderung nach noch mehr Flexibilität erhöhen zudem den Druck. Aus eigener Erfahrung kenne ich die Situation, wo ein Termin den nächsten jagt, das nächste Projekt schon vor der Tür steht und Ergebnisse nicht nur gut, sondern auch schnell geliefert werden müssen. Der Druck steigt und die Angst vorm Versagen wird größer. Um weiterhin täglich zu funktionieren, schalten wir um auf den „Autopiloten“ oder man könnte es auch „Alltagstrance“ nennen.

Irgendwann meldet sich der Körper. Erst mit kleinen Botschaften wie z.B. Kopfschmerzen, Verspannungen, Sodbrennen, was sich mit ein paar Tabletten erfolgreich ignorieren lässt. Dann werden die Nachrichten lauter: Magengeschwüre, Kreislaufprobleme, Herzrasen, Panikattacken, Bandscheibenvorfall.

Dann ist meist der komplette Zusammenbruch nicht mehr weit. Soweit muss es jedoch nicht kommen, wenn wir unsere wichtigste und angeborene Stärke, nämlich unsere innere Stärke und Widerstandskraft aktiv nutzen. Auf die rasante Entwicklung und die damit einhergehenden Veränderungen haben wir sehr wenig oder gar keinen Einfluss, jedoch auf den Umgang damit.

Was ist innere Stärke?

Jeder Mensch wird mit enormen Kraftquellen geboren und verfügt über diese innere Stärke. Wir haben einen starken Selbsterhaltungstrieb und das Bedürfnis uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das habe ich bei meinem damals achtmonatigen Neffen gut beobachten können. Der Wille laufen zu lernen und das Vertrauen in sich selbst, lässt ihn immer wieder aufstehen, hinfallen, aufstehen, hinfallen – eben so lange bis es klappt.

Im Laufe unseres Lebens verlernen wir diese Fähigkeit. Der amerikanische Psychologe Martin E.P. Seligmann bewies mit seinem Experiment an Hunden, dass wir – geprägt durch Erfahrung – zu der Überzeugung kommen, bestimmte Situationen und Sachverhalten nicht beeinflussen zu können „erlernte Hilflosigkeit“. Dieser Glaube hilflos zu sein und Situationen aushalten zu müssen, kann zu Handlungsunfähigkeit und Depression führen.

Doch wie finden wir wieder zu dieser Handlungsfähigkeit, dem Willen und dem Selbstvertrauen, sprich zu unseren inneren Kraftquellen zurück?

3. Der Weg zur inneren Stärke

Wie ich zu meiner inneren Stärke zurückfand

Mir war früher nicht bewusst, über welche Stärken ich verfüge. Ich lernte im Laufe meines Berufslebens gut zu kommunizieren, hartnäckig meine Ziele zu verfolgen, einen hohen Qualitätsanspruch aufrecht zu erhalten und schnell zu liefern. Dies brachte mir die erwünschte Anerkennung von Kollegen, Vorgesetzen und Kunden. Gepaart mit meinen inneren Antreibern: „mach es anderen recht“, „beeil Dich“ und „streng Dich an“ geriet ich irgendwann an meine persönliche Belastungsgrenze. Der eigene Leistungsanspruch und die Unfähigkeit „Nein“ zu sagen, führten dazu, dass mir alles zu viel wurde. Anstatt mir regelmäßig Pausen zu gönnen, erhöhte ich das Tempo, denn es gab ja so viel zu tun. Heute weiß ich, dass meine Stärkenrichtung (nach dem StärkenNavigator von Svenja Hofert) Kommunikation, Lenker und Künstler auch gleichzeitig meine Schwäche ist.

Rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn es ließ mich innehalten, um zu schauen: Wer bin ich eigentlich in all dem Trubel. Mir selbst gegenüber einen wertschätzenden und respektvollen Umgang zu erlauben war der erste Schritt zurück zu meiner inneren Stärke. Ich begann, mich in ganz alltäglichen Situationen zu beobachten, und mir Fragen zu stellen:

  • Was ist mir wirklich wichtig? Und was ist wirklich wesentlich?
  • Was brauche ich jetzt?
  • Meine ich das wirklich, was ich gerade sage?
  • Wer oder was hilft mir jetzt weiter?
  • Wer oder was raubt mir Energie? Wer oder was gibt mir Kraft?

Ich fand wieder zurück zu Yoga und Meditation, denn bereits während meines Studiums hatte ich damit gute Erfahrungen gemacht. Ich lernte wieder zu entspannen. Dadurch linderte ich gleichzeitig meine körperlichen Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen. Langsam füllten sich wieder meine Energiespeicher. Yoga führte mich auch zu dem Thema Achtsamkeit, das heute ein großer Bestandteil meiner Coachingarbeit ist.

Ich übte mich täglich in ganz kleinen Meditations- und Achtsamkeitseinheiten, denn schließlich wollte ich ja nicht wieder zu viel zu tun bekommen. 😉 Schon fünf Minuten Meditation am morgen, achtsames Gehen beim Spaziergang durch den Wald und eine kurze Atempause zwischen zwei Arbeitsvorgängen reichten aus, um wieder ruhiger und gelassener zu werden. Endlich war der Ausstieg aus dem „Autopiloten“ geschafft.

Durch den Ausstieg aus dem „Autopiloten“ fielen mir meine inneren Antreiber bewusst auf: „beeil Dich“ und „mach es anderen recht“. Diese beiden waren nämlich dafür verantwortlich, dass ich oft sofortige Zusagen machte. Doch leider mit unangenehmen Folgen: Meist hatte ich überhaupt keine Zeit, noch weitere Aufgaben zu übernehmen. Auch führten diese Dinge nicht immer zum gewünschten Ziel. Doch der Hauptgrund für sofortige Zusagen lag darin, niemanden enttäuschen zu wollen. Mittlerweile hilft mir das tägliche „Innehalten“ dabei, ein vorschnelles „Ja“ zu vermeiden und realistische Zusagen zu machen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man im Nachhinein nicht einiges korrigieren oder sogar rückgängig machen muss. Denn dies verursacht bei den meisten Menschen ein unangenehmes Gefühl und kostet zusätzlich Energie.

Mein Körper ist mittlerweile mein treuester Vermittler. Er erinnert mich daran, Pausen zu machen. Ich bedanke mich z.B. bei meinem Kopfschmerz dafür, dass er eine Denkpause einfordert. Fragen Sie doch auch einmal Ihren grummelnden Magen „Was liegt Dir quer?“ oder „Was stößt Dir auf?“ Das pfeifende Ohr will vielleicht einen Hinweis darauf geben, dass zu viel Druck auf dem Kessel ist. Dann pfeift der Kessel nämlich. Dies ersetzt natürlich nicht den Gang zum Arzt bei anhaltenden und massiven Beschwerden. Das versteht sich hoffentlich von selbst.

In der heutigen Arbeitswelt, die geprägt ist durch permanente Veränderung, Digitalisierung, flexible Arbeitsmodelle, höhere Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, rasante technische Entwicklung sowie agile Arbeitsformen, kann die Entwicklung von innerer Stärke helfen, Orientierung zu geben, die richtigen Entscheidungen zu treffen und den sogenannten Burnout zu vermeiden und somit die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu sichern.

Achtsamkeit ist der Schlüssel zu innerer Stärke

Am häufigsten wird im Zusammenhang mit Achtsamkeit (eng. Mindfullness) Jon Kabat-Zinn zitiert. Laut ihm ist Achtsamkeit eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die absichtsvoll ist, sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft) und nicht wertend ist.

Historisch gesehen findet Achtsamkeit seinen Ursprung in der buddhistischen Lehre und der Meditationspraxis. Befreit von diesem spirituellen Überbau hat Achtsamkeit nun auch Einzug in die westliche Welt – und auch in die Chefetagen der Unternehmen – erhalten.

Achtsamkeit hilft, sich selbst in all dem Trubel beobachten zu können, Gefühle und Gedanken wahrnehmen zu können ohne diese zu bewerten. Es ist die Fähigkeit, sich gedanklich im Hier und Jetzt aufzuhalten und sich auf das zu fokussieren, was man gerade tut sowie Ablenkung nicht zuzulassen. Multitasking, wie z.B. einer Präsentation im Meeting folgen und gleichzeitig auf dem Smartphone E-Mails beantworten und beides mitzubekommen, ist nämlich nicht möglich. Weder für Frauen noch für Männer, um dieser dämlichen Diskussion „wer multitaskingfähig ist“ endlich ein Ende zu setzen. 😉

Der erste und kleinste Schritt in Richtung Achtsamkeit

Gehen Sie diesen Schritt gleich jetzt und nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit. Am besten sitzen Sie ungestört und stellen sich auf Ihrem Smartphone den Timer.

Wenn Sie mögen, schließen Sie die Augen und beobachten Sie nun Ihren Atem. Sie müssen überhaupt nichts tun. Nehmen Sie einfach wahr, wie Ihr Atem fließt, ohne ihn zu beeinflussen. Wo spüren Sie Ihren Atem? Im Bauch, im Brustraum, in den Flanken? Ist er kurz. lang, flach tief? Bewerten Sie nicht, beeinflussen Sie nicht, sondern nehmen Sie nur wahr. Nach zwei Minuten öffnen Sie die Augen und strecken Sie sich kurz. Bedanken Sie sich innerlich bei sich selbst, dass Sie sich diese zwei Minuten der inneren Einkehr gegönnt haben.

Diese Übung kann täglich praktiziert werden und z.B. nach einer Woche auf drei Minuten verlängert werden. Kleine Übung mit erstaunlicher Wirkung.

Mit dieser kleinen Übung unterbrechen Sie den „Autopiloten“ und fühlen sich erfrischt. Der Vorteil ist, dass Sie durch mehrmaliges Innehalten am Tag Ihren Stresspegel nicht in die Höhe treiben. Sie behalten einen kühlen Kopf im turbulenten Umfeld. Die Entscheidung zwischen wichtig und unwichtig wird schnell sichtbar. Denn schon das Pareto-Prinzip (benannt nach Vilfredo Pareto ) besagt, dass Sie mit nur 20% der Dinge, 80% Ihrer Ziele erreichen können. Vorausgesetzt Sie tun das Richtige. Weshalb sich also mit all den anderen unwichtigen Dingen beschäftigen.

Achtsam im Alltag – weitere Möglichkeiten auf dem Weg zur inneren Stärke

Beim Spaziergang: Nehmen Sie jetzt im Frühling die Schönheit der Blüten bewusst wahr, bleiben Sie stehen, staunen Sie, riechen Sie, hören Sie! Der Duft des Frühlings, und der Gesang der Vögel sind wunderschön. Lassen Sie sich nicht durch die Gedanken, was als nächstes zu tun ist, ablenken und legen Sie Ihr Smartphone weg, sonst sehen Sie die Kraft der Natur nicht ;-)!

Wartezeiten zur Kurzmeditation nutzen: Versuchen Sie einmal, nicht jede Wartezeit im Supermarkt, beim Arzt, an Bahnhöfen oder in der U- oder S-Bahn dazu zu nutzen, schnell noch eine E-Mail zu beantworten, eine WhatsApp zu schreiben, etwas nachzulesen oder noch eine Bestellung bei Amazon aufzugeben. Nutzen Sie diese Wartezeit als Gedankenpause und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem, so wie oben beschrieben. Oder beobachten Sie einfach was um Sie herum passiert. Ohne Wertung – nur beobachten und nichts tun.

Achtsam essen: Wenn Sie essen, dann essen Sie und genießen langsam und bewusst jeden Bissen. Lassen Sie einfach mal die Zeitung weg, den Fernseher oder das Radio aus. Und auf gar keinen Fall am Arbeitsplatz essen. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe für Ihre Mahlzeiten. Es bekommt auch dem Magen besser.

Mit diesen kleinen Übungen finden Sie wieder Zugang zu Ihren inneren Kraftressourcen und stärken Ihre „innere Stärke“.

Die Nebenwirkungen sind unbedenklich

Sie lernen sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und sind dann in der Lage:

  • Fokussiert zu arbeiten
  • Nein zu sagen
  • Klar, deutlich und achtsam zu kommunizieren
  • Entscheidungen zu treffen
  • Ihre Handlungs- und Methodenkompetenz zu verbessern

Fazit:

Die rasante Entwicklung und Digitalisierung können wir in unserer Arbeitswelt nicht mehr aufhalten und die Konsequenzen unseres Handelns nicht gänzlich überblicken. Das ist auch nicht das Ziel, denn die Vorteile dieser Entwicklung sind nicht mehr wegzudenken. Zukünftig werden wir in unserem Berufsleben immer mehr zu Selbstmanager. Jedoch ist es wichtig, den Überblick zu behalten, nicht die Kontrolle zu verlieren, sich nicht zu überfordern sowie sich flexibel und gelassen den schnelllebigen Veränderungen anzupassen. Und dazu benötigt es innere Stabilität –innere Stärke. Durch Achtsamkeit mit sich und seinem Umfeld, erhalten wir wieder Zugang zu unserem angeborenen Kraftreservoir. Gleichzeitig schützt es, die eigene Arbeitskraft und sichert unsere Beschäftigungsfähigkeit.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade #wassindstaerken von Svenja Hofert.

Über mich

Sandra Lorenz
Sandra Lorenz

Als Karriereberaterin und Business-Coach unterstütze ich Menschen und Unternehmen darin, durch ein souveränes Auftreten beruflich erfolgreich zu sein sowie durch Achtsamkeit mit sich und anderen sicher die Heraufforderungen des beruflichen Alltags zu meistern. Ich begleite Menschen bei dem nächsten Karriereschritt oder bei beruflicher Neuorientierung. Mein Beratungsschwerpunkt für Unternehmen ist Recruiting, Kompetenz- und Karriereentwicklung sowie Outplacement. In diesem Blog schreibe ich über meine Erfahrung aus über 10 Jahren Recruiting, Training, Beratung und Coaching rund um das Thema Karriere und Kommunikation.

Sandra Lorenz ist Personal- und Karriereberaterin, Business Coach und Kommunikationstrainerin. Sie unterstützt Unternehmen und Privatpersonen bei der Personalauswahl oder Jobfindung, bei beruflicher Neuorientierung, individueller Karriereentwicklung und einem souveränen Auftritt im Job.

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Sandra Lorenz ist Personal- und Karriereberaterin, Business Coach und Kommunikationstrainerin. Sie unterstützt Unternehmen und Privatpersonen bei der Personalauswahl oder Jobfindung, bei beruflicher Neuorientierung, individueller Karriereentwicklung und einem souveränen Auftritt im Job.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Frau Lorenz,

    herzlichen Glückwunsch zum neuen Blog und zum tollen Startartikel. Die Betrachtungsweise, welche Stärken es für die neue Arbeitswelt braucht, finde ich sehr ansprechend – und auch Ihre Empfehlungen dazu. Viel Erfolg weiterhin mit Ihrer inneren Stärke und Ihrem Blog!

  2. Ein guter Beitrag (zur Blogparade :-)) – gut beschrieben, wie das Entdecken der eigenen Stärken zu den Anforderungen der Arbeitswelt hilfreich sein kann. Auch ich habe in meinem Artikel gefragt, wie innere Stärke zu diesen Arbeitsanforderungen passen kann und welche Bedeutung dabei auch Schwächen haben (http://michael-moeller-beratung.de/staerken-eine-sichtweise-auf-unsere-eigenschaften/). Wichtig ist, dass die Arbeitnehmer und Führungskräfte bei sich achtsam sind und dem aufkommenden „Druck“ durch die veränderte Arbeitswelt „proaktiv“ begegnen können.

    • Lieber Herr Möller, ich bin ganz Ihrer Meinung, denn der Druck und die Anforderungen werden nicht weniger, es braucht jedoch einen Weg, wie Arbeitnehmer und Führungskräfte besser mit diesen Anforderungen umgehen können. Und Achtsamkeit ist für mich hier ein zentraler Schlüssel.

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